Zur Geschichte der Gemeinde Mennighüffen

Mennighüffen - gestern

Mennighüffen - gestern

Eine erste Erwähnung des Ortes Mennighüffen findet sich in den Archiven des Bistums Minden. Bischof Egilbert von Minden übergab im Jahr 1055 ein Gut in Mennighüffen der Kirche St.Martin in Minden.

Die Ortschaft umfasste damals drei Bauernschaften, nämlich Mennighüffen, Ulenburg und Schockemühle. Zu dieser Zeit hat es wohl in Mennighüffen schon ein reges, christliches Gemeindeleben gegeben. Die Gottesdienste der Gemeinde wurden in einer kleinen Kreuzkirche gehalten.

Für das Jahr 1347 wird in alten Urkunden eine Kirche in Mennighüffen mit Wohnsitz eines Pfarrers erwähnt.

Die christliche Gemeinde war natürlich auch in Mennighüffen von den Anfängen her römisch-katholischer Konfession. Um 1530 wirkte ein Pastor Sack als katholischer Priester in Mennighüffen. Da die Gemeinde in dieser Zeit der Reformation, die die Menschen auch unseres Landstriches ergriffen hatte, eine evangelische Predigt erwartete, verließ er für einige Jahre die Gemeinde und kehrte später zurück, um dann evangelisch zu predigen. Seither ist die Gemeinde Mennighüffen lutherischer Konfession.

Viele Pfarrer haben in diesen ca. 470 Jahren hier gewirkt. Derzeit hat die 4000-Seelen-Gemeinde zwei Pfarrstellen.

Wort zum Monat

Monatsspruch Januar 2018

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht.
An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren. 5. Mose 5,14

Andacht

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