Silberne Konfirmation 2018 - 11 Jubilare gedachten ihrer Konfirmation vor 25 Jahren

Erstellt am 02.10.2018

Foto: Meik Schulz - fotogen Löhne

 

In einem feierlichen Gottesdienst am letzten Sonntag im September gedachten jetzt 11 Jubilare ihrer Konfirmation vor 25 Jahren.

Die Konfirmatoren an den Sonntagen Kantate und Rogate im Jahre 1993 waren seinerzeit die damaligen Gemeindepfarrer Gundel Lochno und Hans-Hermann Dittrich.

Bereits am Vorabend waren die Jubilare zu einem Wiedersehenstreffen im Gemeindehaus zusammengekommen. Zum Teil hatten sie sich seit 25 Jahren nicht mehr gesehen.

Gemeinsam mit Pfarrer Kai Sundermeier zogen sie an diesem Morgen in die Kirche ein, begleitet von der Musik des Posaunenchores, der die „Festliche Suite im englischen Stil“ von Traugott Fünfgeld spielte.

Thema der Predigt von Kai Sundermeier war das Lied „Ich bin getauft auf deinen Namen“, das von Johann Jakob Rambach im Jahre 1735 verfasst wurde.

Mit diesem Lied, das die Konfirmanden seinerzeit auswendig lernen mussten, wollte der Autor gerade Erwachsene, die vor Jahrzehnten getauft wurden, zur Tauferinnerung einladen, so Sundermeier. Die Erinnerung an das Gold der Taufe helfe auf der Lebensreise, wie ein gültiger Reisepass.

Wer sich seiner Taufe erinnere, der entdecke einen geistlichen Reisepass, den man vielleicht seit längerem in einer alltäglichen Schublade unter vielem anderen vergessen habe.

Das Lied „Ich bin getauft auf deinen Namen“ lasse mit drei Gedanken das goldene Licht der Taufe über der eigenen Lebensreise aufleuchten.

Zum einen sei das der Reiseproviant. Man müsse sich bei der Taufe nichts erarbeiten, wie im alltäglichen Leben. Im geistlichen Leben, im Licht der Taufe, sei man von Anfang an ein Teil des Volkes Gottes.

In einem weiteren Gedanken schreibe Rambach von den Anfechtungen und dem Schuldigwerden, die einem im Leben nicht erspart bleiben. 

Auch dann bleibe Gottes Ja bestehen. Ein gerechtfertigtes Leben lebe aus Gottes freier Gnade.

Und schließlich gehören auch die Pausen zur Lebensreise. Der Sonntag sei Symbol dafür, einmal innezuhalten von der alltäglichen Routine.

Auch die Tauferinnerung sei eine Pause auf dem Weg zum Innehalten und Durchatmen.

Die Taufe sei nicht nur ein Lebensdatum unter vielen, sondern sie sei eine Lebenshaltung, so Kai Sundermeier abschließend.

Nach der Einsegnung kamen die Jubilare, so, wie vor 25 Jahren, zum gemeinsamen Abendmahl vor dem Altar zusammen.

Beim Auszug aus der Kirche erfreute der Posaunenchor die Gemeinde mit dem berühmten „Prince-of-Denmark’s-March“ von Jeremiah Clarke.

Nach dem Gottesdienst konnten die Jubilare die Glückwünsche ihrer Familien und Freunde entgegennehmen, die an diesem Morgen dabei waren.

 

Ihrer Konfirmation vor 25 Jahren gedachten:

Matthias Grube, Julia Heckelmann, geb. Titkemeier -

Ramona Hoffmann, geb. Alhorn, Mareike Kelle, geb. Laszig,

Natascha Lange, geb. Jording, Claudia Mosiolek, geb. Bohmeyer,

Christian Neumann, Sascha Rost, Dennis Schildmann,

Claudia Schummeck, geb. Meier, Nils Wessel